Liesels Artikel

Die Unternehmerpartei FDP schiebt den Staat vors Loch

4. Februar 2010 · Hinterlasse einen Kommentar

Heute kamen diverse Zeitungen und Online-Portale mit einer interessanten Meldung heraus.

Spiegel: FDP fordert nationale Streusalzreserve

Da fordert also die Partei, die für einen schlanken Staat eintritt, dass er Staat irgendwo Salz ablagern soll, damit dieses dann im Notfall zur Verfügung steht. Das die Anlage und Verwaltung der Streusalzreserve Geld (d.h. Steuergelder) kostet, juckt diese Abkassierer ja schon lange nicht mehr. Hauptsache sie können ihre Profite steigern und die Risiken auf den Staat abschieben.

Meine lieben Herren von der Unternehmerpartei FDP, Unternehmer sein heisst etwas unternehmen und auch mal ein Risiko einzugehen um wirtschaftlichen Erfolg zu haben.

Es ist natürlich leicht reden, dass die Gemeinden Salzvorräte anlegen sollen. Nur wieviel ist genug? Für eine Woche Schneewetter braucht man wesentlich weniger als für 4 Wochen Schnee und Dauerfrost. Soll dieses Risiko die klammen Städte und Gemeinden tragen und dann dafür Theater und Schulen schließen?

Oder haben hier nicht auch die Salzhändler ein Risiko zu übernehmen und selber entsprechende Lager anzulegen, damit dann die Städte und Gemeinden rechtzeitig beliefert werden können.

So rum wird nämlich ein Schuh draus. Eine ganze Menge Salzhändler scheut das Risiko und kauft und bevorratet nicht genügend Salz. Am Ende könntet ja nicht verkauftes Salz den Gewinn schmälern.

Hier versucht wieder einmal ein Wirtschaftszweig untersützt von der Abzockerpartei  FDP sich an den Gemeinden und an der Sicherheit einzelner Bürger schamlos zu bereichern.

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Autor lässt seinen Benutzernamen verbannen.

13. Januar 2010 · Hinterlasse einen Kommentar

Der Autor der Wikipedia Wladyslaw Sojka macht ein Interview mit einer Zeitschrift. Dabei wird unter anderem auf den Artikel “Geschichte Lörrachs” verwiesen. Ein Blick in die History-Auswertung  [1], [2] zeigt uns leicht den Benutzeraccount “Taxiarchos 228″ als denjenigen mit den meisten Bearbeitungen. Ein Blick ins Umbenennungslog gibt Klarheit.

Dieser Fakt ist auch vielen bekannt. Als auf der Diskussionsseite des Kurier auf diesen Artikel und den Benutzeraccount hingewiesen wurde, kam es kurz darauf zu einer Versionslöschung.

Ob das was hilft?

Achja selbst in der Zeitung werden beide Namen verwandt. Ein logisch denkender Mensch brauch’ dann nur noch eins und eins zusammenzurechnen.

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Motorräder in Filmen

4. Januar 2010 · Hinterlasse einen Kommentar

In “Lang lebe Ned Devine!” fährt man mit einer MZ ETZ 251 und Robbie Williams fährt im Video “Bodies” eine Husqvarna aus den 70ern.

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Fausto Coppi

2. Januar 2010 · Hinterlasse einen Kommentar

Heute vor 50 Jahren verstarb Fausto Coppi.

In Memoriam.

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Das Kreuz mit den Nachrichten

2. Januar 2010 · Hinterlasse einen Kommentar

Manchmal kann ein Newsfeed recht erhellend sein.

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Lustiger Verein, diese Piratenpartei

30. Dezember 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Der Spiegel berichtet: Schatzmeister Schlömers Wettlauf gegen die Zeit

Vielleicht sollten sie jemanden fragen, der sich mit so was auskennt. Aber naja, jeder macht sich zum Deppen so gut er kann.

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Johannes Hoff über Augustinus von Hippo

27. Dezember 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

In der Zeit schreibt Johannes Hoff über Augustinus von Hippo.

Ein Performancekünstler aus Afrika erfindet das abendländische Christentum

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Wie der CCC die Meinung manipulieren will

15. November 2009 · 3 Kommentare

Es begab sich zu der Zeit, als Jimbo Wales die Wikipedia erfand und die Idee auch in Deutschland Anhänger fand.

Der CCC, auch Chaos Computer Club genannt, war und ist in der öffentlichen Meinung nicht sehr positiv angesehen. “Das sind eben die Hacker, die in fremden Computer einbrechen und Daten stehlen. Das sind die Leute die den ganzen Tag vor ihrem Computer hängen und wochenlang kein Sonnenlicht sehen.” Mit so einem Image ist natürlich kein Blumentopf zu holen, um in der öffentlichen Meinung eine gewichtige Rolle zu spielen. Da ist es dann auch egal, wenn im CCC nicht nur Computerfreaks zu finden sind.

Aber wie auch immer. 2001 wurde die Wikipedia aus der Taufe gehoben. Unsere Freunde vom CCC waren darüber schnell informiert und waren auch die ersten die sich am Aufbau der Enzyklopädie beteiligten. Zuerst hatten sie wahrscheinlich gar keine weitergehenden Ambitionen. Das Projekt war noch klein und unbekannt. Aber schnell, spätestens mit dem Spiegelartikel im Jahr 2004, wurde es auch der breiten Öffentlichkeit bekannt. Jetzt war natürlich klar, dass mit einer weiteren Verbreitung und einem immer besser werdenden Google-Ranking die Bedeutung von Wikipedia wächst. Hier war jetzt die ideale Plattform gefunden, um dem CCC genehme Ideen und Meinungen ins Netz und damit unter die Leute zu bringen. Nur wurde daraus nichts, da sich nun vermehrt CCC-fremde Autoren an der Wikipedia beteiligten. Die Themen des CCC ging dabei völlig unter. Auf einmal beherrschte das so verachtete Bildungsbürgertum die Wikipedia.

Es konnte jedoch so nicht weitergehen mit der politischen Sprachlosigkeit der Hacker. Man versuchte es hier und da mit verschiedenen Vereinen oder Aktionsbündnissen. Erst die Idee der Piratenpartei, 2006 in Schweden entstanden erschien, erfolgsversprechend. Also begann man mit dem Aufbau einer Partei und war bei den Wahlen in Deutschland auch recht erfolgreich.

Irgendwann fiel dann das Augenmerk wieder auf die Wikipedia und deren erstklassiges Google-Ranking. Also die ideale Propaganda-Plattform.

Ein Versuch wurde unter anderem mit einem Eintrag zum einem Zusammenschluss von Personen unternommen, der im Zusammenhang mit der Debatte zum Zugangserschwerungsgesetz bekannt wurde. Schnell landete dieser Artikel in einer Löschdiskussion, weil von vielen Autoren eine Relevanz für eines solchen Verein außerhalb des Kontextes des Gesetzes nicht gesehen wurde. Das rief natürlich den Chef-Propagandisten und Verschwörungstheoretiker der CCC-Szene auf den Plan. Mittels Blog- und Twitter-Welle begann sofort eine Hetzkampagne auf die Wikipedia und die in seinen Augen schädlichen Relevanzkriterien und Richtlinien. Ziel ist es natürlich die Autoren mürbe zu machen, damit der CCC und ihr politischer Flügel die Piratenpartei, ihre politische Propaganda auf der Plattform Nummer 1 kostenlos unterbringen können. Da wäre es natürlich ganz nützlich, wenn es außerdem keine Relevanzkriterien bzw. eine Eingangskontrolle gäbe. Man könnte die eigenen Positionen dann problemlos unterbringen und verbreiten.

Die Wikipedia wird heute in der Öffentlichkeit weitgehend kritiklos konsumiert, von daher ist es natürlich äußerst effektiv, sich hier strategisch günstig zu positionieren. Nur sollten man dann nicht außer acht lassen, dass auch andere nicht von gestern sind. Wie die Vergangenheit gezeigt hat, haben schon Parteien und politischen Gruppierungen aller Richtungen die “Macht” der Wikipedia entdeckt. Es wäre ein Schuss ins Knie wenn man durch egoistisches Handeln den undemokratischen Kräften in diesem Lande in Hände spielt.

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Ist git für die Wikipedia geeignet?

13. November 2009 · 4 Kommentare

Scytale entwickelt unter dem Namen “Levitation”. eine Alternative zu MediaWiki. Ist das eine geeignete Alternative für Wikipedia.

Die Sache funktioniert nur, wenn man auch ohne den Download irgendwelcher Daten mitmachen kann. Wenn durch eine solche Maßnahme die Eintrittschwelle erhöht wird, bleibt der Kreis der Autoren naturgegen klein und wird sich in der Regel wieder auf das altebekannte Spektrum (weiß, jung, computer- & netzaffin) stützen. Damit ist keine allgemeine Enzyklopädie machbar, eher ein Nerdlexikon. Es ist also der Aufbau einer Serverfarm erforderlich. Hierbei ist vor allem auf die Performance zu achten. Derzeit hat die deutsche Wikipedia ca. 700.000 Edits im Monat (ca. 23.000 am Tag, 16 Edits in der Minute). Zu Hochzeiten sind das auch schon mal 40-50 Edits. Die englische WP hat 4.000.000 Edits im Monat (1,5 Edits je Sekunde).

Außerdem scheint in diesem System die Mitwirkung von nicht angemeldeten Benutzern unmöglich zu sein. Damit würde ein wichtiger Teil der Benutzer unwiederbringlich wegfallen.

Soweit die technischen Aspekte. Wie sieht es mit der Manipulierbarkeit aus. Bisher werden vor allem kontroverse Artikel von vielen Benutzer beobachtet und auf einem Stand gehalten, der von der Mehrheit akzeptiert wird. In Zukunft kann eine Gruppe von Personen eine Artikelversion puschen, die ihren Vorstellungen entspricht. In diesem System brauch’ man nur genügend Accounts um eine entsprechende Manipulation zu erreichen. Die Sockenpuppenproblematik wird dann noch gefährlicher. Auch wird in diesem System die Meritokratie noch mehr gefördert. Ein Neuling hat nicht viele oder keine “Followers” und hat es demgegenüber schwer in einer vorhanden Gruppe akzeptiert zu werden. Insofern ist das System sogar wesentlich anfälliger für den Ausschluss bestimmter Personen von der Akzeptanz ihrer Arbeit.

Die Idee die dahinter steht ist an und für sich nicht schlecht, ob sie jedoch für den Einsatz zum Schreiben einer Enzyklopädie eignet, ist in meinen Augen nicht abschließend geklärt.

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Einer kennt den Weg?

12. November 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Kristian Köhntopp meint zu wissen, warum Wikipedia nicht funktioniert.

In vielen Symptomen hat er recht. Nur erkennt er den Unterschied nicht, zwischen einer Usenet-Gruppe mit 4-5 “Administratoren” und der Wikipedia mit geschätzten 100-150 Administratoren, die aller Unkenrufe zum trotz keine homogene Masse sind. Dazu kommen über Tausend täglich aktive Autoren. Bei den täglichen Änderungen waren wir mal bei rund 60.000.

Es ist nicht mehr möglich diese vielfältige Community wie eine kleine Usenet-Gruppe zu führen.

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