Wenn ich mal nicht in der Wikipedia rumvandaliere oder mit dem Motorrad die Rennleitung erschrecke, mach ich auch noch ganz andere Dinge.
So versuche ich mit großer Leidenschaft aus zweidimensionalen Kartonbögen dreidimensionale Modelle zu fertigen. Gewöhnlich nennt man sowas Kartonmodellbau. Im Wikipedia-Artikel steht alles wichtige dazu (hoffe ich), so dass ich hier nix weiter schreibe.
Das schöne daran ist, man kann das Hobby mit den normalen Gerätschaften die in jedem Haushalt zu finden sind ausüben. Schere, Messer, Lineal, Klebstoff ist das wichtigste was man benötigt.
Heutzutage gibt es auch den Vorteil, dass man nicht mehr darauf angewiesen ist, dass der nächstgelegene Modellbau- oder Spielwarenhändler Modellbaubögen im Angebot hat. Heute kann man viele Bögen kostenlos im Internet herunterladen und ausdrucken. So haben z. B. Canon, Epson und Yamaha eigene Seiten mit vielen Modellen.
Eine einfache Anleitung zum Kartonmodellbau findet man hier.
Zuerst ein Bild eines Modells von mir, dass noch zusätzlich mit einen Ätzsatz gepimpt wurde.
Ausschnitt SMS Dresden
Aber in diesem und noch einigen Folgebeiträgen will ich einmal zeigen, wie so ein Modell entsteht. Ich habe mich für ein relativ einfaches Modell entscheiden. Vor allem damit es nicht so lange dauert, bis ich fertig bin.
Und zwar soll es ein Modell von Wall-E werden. Ein entsprechender Download wird von der Seite paper-replika.com angeboten.
Also los gehts!
Die ausgedruckten Bögen
Wie man sieht, 5 A4-Blätter mit 86 Bauteilen. Also relativ übersichtlich.
Teil 1 ausgeschnitten
Die Arbeitsabfolge ist immer die gleiche. Knickkanten anritzen (z.B. mit einer Nadel, einem Messer o. ä) und dann ausschneiden.
Teil 1 gefaltet
Dann wird das Teil gefaltet. Als nächstes steht das Kleben auf dem Programm.
Wie das Teil nach dem Kleben aussieht und was weiter folgt, kommt im nächsten Folge.

