Westerwelles Sozialismus

Unser Außenguido meint der Nation erklären zu müssen, was Sozialismus ist.

Wer arbeitet, muss mehr haben als derjenige, der nicht arbeitet. Alles andere ist Sozialismus.

Was will er uns damit sagen? Natürlich versucht er damit durch die Hintertür ein wenig für seine Steuersenkungen zu werben. Dies funktioniert nur nicht, wenn man in bestimmten Bereichen arbeitet, wo der Verdienst so gering ist, dass man überhaupt keine Steuern mehr zahlt. Aber wie soll man sowas auch wissen, wenn man über ein fünfstelliges monatliches Einkommen verfügt. Solchen Leuten kann man auch Realitätsverlust unterstellen.

Man könnte die Sache auch anders verstehen. Dann wäre sie natürlich direkt an die Unternehmer gerichtet und in diesem Sinne ein Affront für der FDP liebste Klientel.

Man kann nämlich auch sagen: „Meine lieben Unternehmer, zahlt euren Beschäftigten anständige Löhne, damit sie auch mehr Geld besitzen als die Arbeitslosen. Ansonsten stosst ihr euch an den Beschäftigten der kleinen und mittleren Einkommen gesund, dann lebt ihr liebe Unternehmen auf Kosten des Staates und eurer Beschäftigten.“

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Über Liesel

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Eine Antwort zu Westerwelles Sozialismus

  1. sternenschein schreibt:

    Hallo Liesel,
    die Arbeitgeber hat Westerwelle damit sicher nicht auffordern wollen höhere Löhne zu zahlen.
    Durch Hartz IV, den 1 Euro Jobs und der Förderung der Zeitarbeit wurden diese Niedriglöhne ja erst gefördert. Zudem noch durch den Zwang, dass Arbeitslose auch Jobs annehmen müssen, die bis zu 30% unter den ortsüblichen Tariflöhnen bezahlt werden.

    Zudem werden immer sehr merkwürdige Rechenmodelle verbreitet was den Abstand zwischen einer entlohnten Arbeit und den Hartz IV Bezügen angeht.
    Da wird mit Vorliebe eine Familie mit drei oder vier Kindern genommen, und deren Hartz IV Bezüge verglichen mit den Bezügen eines Niedrigllohnarbeiters.
    Woraus dann die Politiker oftmals ableiten die Hartz Bezüge müssten gesenkt werden, aber seltener sagen, die Löhne müssten höher sein.
    Und es stimmt, die Steuersenkungspläne der FDP nutzen den Niedrigverdienern garnichts.
    Während die damaligen Mehrwertsteuererhöhungen auch ihnen schadeten, da dadurch die Lebenshaltungskosten anstiegen.
    Liebe Grüsse

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