Warum Trump nicht Putins Freund wird

Die Süddeutsche ist der Auffassung, dass Trump Putin weitgehend freie Hand lassen und dessen Expansionsbestrebungen nicht im Wege stehen wird.

Ich denke das eher nicht. Es kann schon sein, dass er sich in den Konflikt um die Krim und die Ukraine nicht einmischen wird, da für in das eher eine russische Angelegenheit ist. Aber bei der Türkei sieht es schon anders aus. Zum einen liegt die Türkei an einer strategisch günstigen Position mit Grenzen zu Syrien, dem Irak, dem Iran, dem Mittel- und dem Schwarzen Meer. Dazu noch die Kontrolle über den Bosporus. Warum sollte Trump dieses strategische Land Russland überlassen und damit mehr oder weniger dafür sorgen, dass das Schwarze Meer ein russisches „Binnengewässer“ wird.

Auch wenn Trump der Krieg in Syrien nicht behagt, die Ölquellen des Irak liegen nahe. Und wenn Trump wieder den Iran-Konflikt aufwärmen wollte, wären die Russen wahrscheinlich schnell dabei, Teheran zu unterstützen. Ich glaube, dass wäre auch nicht im Sinne der amerikanischen Politik, wenn auf einmal die Russen am Persischen Golf ihre Vertreter haben.

Es wird ihm ja auch wenig behagen, wenn Putin die Chance nutzt und sich als Weltmacht darstellt, während Trump Mauern gen Mexiko baut. Es wird also über kurz oder lang zu einem konfrontativen Kurs zwischen Russland und den USA kommen.

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